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Hallo, ich spiele E-Violine und Synthesizer.
Meine Leidenschaft zur Musik entwickelte ich im Schulalter.
Begonnen habe ich mit der Violine während der zweiten Klasse. Als Kind konnte ich aber keine richtige Beziehung zum Geigenspiel als etwas sehr Schönes herstellen. Ich übte wenig und meist nur unter Zwang.
Anders sah es da mit dem Klavier aus. Ab der fünften Klasse klimperte ich täglich darauf herum und versuchte alles Mögliche nachzuspielen. Dazu klemmte ich mein Ohr regelrecht an die Tonbandaufnahmen. Mein Tonband hatte ich mit einer Bohrung versehen, durch welche ich mit einem feinen Schraubendreher an einem Einstellwiderstand die Bandgeschwindigkeit regulieren konnte. (Ein Klavier lässt sich leider nicht so leicht wie ein Keyboard in der Tonhöhe verstellen.)

Danach wurde ich zunächst zum Synthesizer-Freak:
Nach Abschluss der Schule rührte ich meine Geige 10 Jahre überhaupt nicht an. Ich kann heute nicht sagen, worin meine Abneigung begründet lag.
Mein neues Interesse galt den Klangmöglichkeiten von Synthesizern. Das war in den 80-iger Jahren eine spannende Sache. Die Ära fetter Analogsounds war zu Ende und zumindest in der Popmusik ergänzten sich analoge Roland-, Oberheim- oder Moogklänge mit glasklaren und scharfen digitalen Klängen aus dem Hause Yamaha. Ich besaß seinerzeit als einer der Ersten im Osten Deutschlands den legendären DX7. Die Beschaffung dieses Instrumentes war 1983 sehr abenteuerlich und erforderte bei einem Umtauschkurs Ost-Mark zu D-Mark von mindestens 5 zu 1 einen richtigen Batzen Geld, welches ich mir seinerzeit als Student zusammenborgen musste. Die Einfuhr eines Yamaha DX7 über die Grenze in die DDR ermöglichte mir der Sohn eines Diplomaten des afrikanischen Staates Benin (Diplomaten und deren Angehörige unterlagen nicht den ansonsten strengen Grenzkontrollen.) Diesem Afrikaner übergab ich 21000,- Mark der DDR worauf der dunkelhäutige Herr schnell verschwand, er wollte keinerlei Hinweise auf seine Indentität hinterlassen. Nach vier Wochen zittern, was nun mit dem vielen Geld passiert, durfte ich dann endlich meinen heiß ersehnten Synthesizer von einer Wohnung in Berlin ganz anonym abholen, den Karton mit dem Gerät schob man mir durch die schmal geöffnete Wohnungstür heraus. Die FM-Programmierung wurde von nun ab meine Spezialstrecke.

Meine Leidenschaft zur Violine entdeckte ich im Erwachsenenalter.
Im Alter von Ende Zwanzig stieß ich durch Zufall in einem Laden auf folgende Platte: "Menuhin spielt Paganini" mit Paganinis Violinkonzert h-moll. Ich traute meine Ohren kaum. Wie kann sich ein so kleines Instrument wie die Violine derartig über ein ganzes Orcherster erheben? Und welche unglaublichen Spieltechniken sind da zu hören! Ich saß für Tage völlig benommen vor meinem Plattenspieler,holte meine Geige wieder hervor und begann mit ungekannter Besessenheit zu üben.
Mein Abiball ist lange her.
Ich versuchte Bassgitarre zu spielen. Die Bühnendeko im Ballhaus "Tivoli" in Olbernhau bleibt unerreicht!

Das war 1982.
Abi-Ball 1987
Bei der Rockband "Bumerang":
Als Keyboarder von "Bumerang" bin ich in der Mitte zu sehen. Meine mächtigen FM-Sounds waren damals ein Markenzeichen der Band.

1983 bis 1995
Bumerang on Tour
Im "FRESSTheater" Chemnitz:
Im Theaterstück "Klassentreffen" untermale ich musikalisch mit leisen Tönen das vorzügliche 3-Gänge-Menü des Hauses, trete aber auch schauspielerisch als Mitglied der alten Schulband in Aktion.

2004 bis 2007
im Spiegelsaal   im Spiegelsaal
Als Gastmusiker bei der "Vintage Rock Combo":
Die "Vintage Rock Combo" spielte eines Abends im Innenhof einer Gaststätte den Titel "Nach Süden" von "Lift". Als ich das vom Gastraum aus hörte sprang ich vom Esstisch auf um zu sehen wer da spielt. Nachdem ich mich an diesen Abend von der ausgesprochenen Musikalität aller Mitspieler überzeugen konnte habe ich zu später Stunde mutig den Wunsch formuliert, mitspielen zu dürfen.
So kam es dann zu der gelegentlichen Zusammenarbeit, worüber ich sehr glücklich bin!

2009 bis 2014
die Fünfe von der VRC und ich als Gastmusiker
Farkas
"Farkas - Folk aus Pirna" spielte Eigenes aus der Feder unseres Frontmanns, dessen Texte u.a. Sagen und Mythen thematisierten. Die Musik war an nordischer und keltischer, teils aber auch slawischer Harmonik angelehnt. Der Sound war geprägt von einer Bouzouki und meine E-Geige setzt edie Glanzlichter. Dank unseres virtuosen Cajonspielers kam Farkas äußerst druckvoll herüber. Aber auch leisere Percussionstöne z. B. auf der orientalischen "Udo" waren zu hüren.

2011
Farkas - Folk aus Pirna im Proberaum im Mai 2011

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